06.05.2016: Viele Weißstörche kamen erst recht spät an, aber nun sind die meisten Nester doch wieder besetzt, und die Störche brüten ebenso wie die Fischadler, deren Horste ja ebenfalls nicht zu übersehen sind. In den Niederungen fällt das Wasser „dank“ des nach wie vor niederschlagsarmen Wetters weiter (wieder einmal gab es überhaupt kein Winter- oder Frühjahrs-Hochwasser). Die Havelaue selbst ist bis auf die Bereiche oberhalb mancher Wehre (besonders Grütz und Havelberg) praktisch trocken; nur in der Großen Grabenniederung halten sich noch größere, allerdings meist sehr flache, Lachen. Die sind jedoch gerade recht für die auf dem Heimweg in den hohen Norden rastenden Limikolen (Watvögel), z.Z. besonders Grünschenkel und Dunkle Wasserläufer. Und hier sind nun ebenso wie am Südufer des Gülper Sees wieder zahlreiche Graugansfamilien zu beobachten trotz der Raben, die Gänseeier besonders gerne „klauen“, sind doch wieder etliche Junge geschlüpft. Am See sind auch die Seeschwalben wieder eingetroffen die Flussseeschwalben warten noch auf die Brutflöße, während manche der Trauerseeschwalben vermutlich noch auf dem Durchzug sind.